Verhaltenstherapie

Arbeitsweise. Im Fokus steht, nach dem einfühlsamen Verstehen Ihres Therapieanliegens vor dem Hintergrund Ihrer Lebensgeschichte, die Umsetzung Ihres Veränderungswunsches an sehr konkreten Alltagssituationen. Gemeinsam erarbeitete Lösungsansätze werden umgehend zwischen den Sitzungen erprobt. Auf dem Weg zu neuem Verhalten und erlebter Selbstwirksamkeit arbeiten wir transparent und auf Augenhöhe zusammen. Dabei unterstütze ich Sie motivierend und strukturierend.

 

Behandlungsspektrum. Die wissenschaftlich belegte Wirksamkeit der Verhaltenstherapie ist unter anderem gegeben bei: Depressionen und intensiven Trauerreaktionen, Ängsten (Panikstörung, Agoraphobie, Spezifische Phobie, Soziale Phobie, Generalisierte Angststörung, und Posttraumatische Belastungsstörung), Zwangsstörung (z.B. Kontroll- und Waschzwänge), psychosomatischen Erkrankungen, chronischem Schmerz, Essstörungen (Bulimie, Anorexie, Binge Eating), somatoformen Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Süchten.

 

Ablauf. Nach dem Erstgespräch bzw. psychotherapeutischer Sprechstunde erfolgen zwei bis vier probatorische Sitzungen mit dem Ziel der anschließenden Antragstellung bei der Krankenkasse.

Die Probatorik umfasst die:

  • Prüfung der persönlichen Passung für die künftige Arbeitsbeziehung,
  • ausführliche Diagnostik (lebensgeschichtliche Anamnese, diagnostisches Interview, störungsspezifischer Fragebogen zur Einschätzung der Schwere der Erkrankung sowie die medizinische Abklärung der Symptome)
  • Zielvereinbarung anhand derer der Therapieerfolg kontinuierlich bewertet wird.

Nach Bewilligung findet die Therapie in der Regel in Einzelsitzungen von 50 Minuten meist einmal wöchentlich statt. Eine Therapie kann je nach Störungsbild und Schwere der Erkrankung eine Dauer von 24 (= Kurzzeittherapie) oder 60 bzw. maximal 80 Sitzungen (= Langzeittherapie) haben. 

 



Coaching

Liegt keine psychische Erkrankung vor, sondern soll ein klar umgrenztes privates oder berufliches Anliegen umgesetzt werden, bietet ein Coaching den optimalen Rahmen um in geringerer Sitzungsfrequenz als in einer Therapie (z.B. Doppelsitzungen einmal monatlich) neue Sichtweisen und Handlungsoptionen im Umgang mit kritischen Situationen zu entwickeln, diese im geschützten Rahmen des Coachings auszuprobieren und später im Alltag anzuwenden.

 

Häufige Themen meiner bisherigen Coachingprozesse waren unter anderem der Umgang mit Stress zur Burnout–Prophylaxe, Verbesserung von Kommunikations- und Interaktionsfertigkeiten, Reduktion von Aufschiebeverhalten (Prokrastination) sowie Karriere(neu)orientierung.